Die Bahn brachte uns am
28.08.2008 von Bamberg über München nach Salzburg, von wo aus es mit dem Rad-Taxi nach
Krimml ging. Dort wurden wir schon beim
Kirchenwirt erwartet. Die lange Anreise sorgte für Durst und Hunger, doch beides wurde im Kirchenwirt bestens gelöscht! So fand der erste Tag nach reichlich Essen, Bier und Zirbenschnaps ein ziemlich spätes Ende.
Freitag, 29.08.2008 hieß es am Morgen "Auf geht´s" den
Tauernradweg in Richtung Salzburg zu bezwingen. Irgendwer hat mal erzählt, dass es immer bergab gehen würde. So war es auch, aber nur die ersten 7 - 10 Kilometer, denn der Radweg wird immer wieder durch die Ortschaften rechts und links der Bundesstraße geführt und diese Orte liegen komischerweise immer am Berg. Aber die traumhafte Kulisse entschädigte für so manche Strapaze. So erreichten wir am Abend leicht geschafft, aber glücklich den
Gasthof Neuwirt - unser Quartier in
Piesendorf.
Am Samstag, dem 30.08.2008, ging es weiter über
Zell am See in Richtung
Taxenbach. Ein Teil der Gruppe tauschte dort das Rad gegen ein Raftingboot. Die, die mit dem Rad weiter gefahren sind, erwartete die härteste Etappe auf der "nur bergab" führenden Route. Uns erwartete eine lange und steile Route über Hasenbach nach
Bischofshofen. Dort endete der Radweg und wir mussten bei extremen Gegenwind entlang der Bundesstraße über den
Pass Lueg zu unserem Tagesziel
St. Johann im Pongau.
Sonntag, 31.08.2008 ging es in leichtem Auf und Ab nach
Hallein, wo wir eine Rast in der
Hofbräu Kaltenhausen einlegten, um uns für den restlichen Weg nach
Salzburg zu stärken. Dort verbrachten wir nach einer kurzen Besichtigung der Altstadt den Nachmittag im zünftigen Biergarten des
Sternbräu. Zu unserem Tagesziel
Oberndorf, Geburtsort von "Stille Nacht, heilige Nacht", war es nicht mehr weit.
Der Montag, 01.09.2008 begann mit Regen, der aber schnell von Sonnenschein abgelöst wurde. So machten wir uns auf den Weg Richtung Braunau. Anfangs rollte es sich leicht auf ebener Strecke. Allerdings erwarteten uns auf unserem Weg, vorbei an
Burghausen, nach Braunau zwei deftige Steigungen. In
Braunau angekommen, entschädigten uns leckere Wiener Schnitzel für die Mühen des Tages.
Am Dienstag, 02.09.2008 starteten wir zur letzten Etappe in Richtung Passau. Bei
Schärding ging es über die Grenze nach Deutschland und an der blauen Donau entlang weiter in die
Drei-Flüsse-Stadt Passau. Am letzten gemeinsamen Abend fand die Tour ihren gemütlichen Ausklang. Zurück nach Bamberg ging es am nächsten Tag mit der Bahn.
Fazit der Tour - mehr als empfehlenswert!
Von "immer bergab" kann zwar nicht die Rede sein, dafür entschädigte die herrliche Landschaft und vor allem die gemeinsamen Stunden mit den "Geisbergradlern" für sämtliche Strapazen!