Vom 24.08. bis 28.08.2009 waren die Geisbergradler in fränkischen Gefilden unterwegs. Von Bamberg aus ging es nach Hirschaid und dann am Europakanal entlang bis Hausen und dann auf dem
Aischtal-Radweg über Höchstadt/Aisch nach Neustadt/Aisch - unserem ersten Etappenziel, wo wir in der
Stöckacher Mühle schon erwartet wurden. Bei deftigem Essen in rustikaler Saloonumgebung konnten wir uns von der ersten und schweißtreibenden Tagesetappe bestens erholen.
Ausgeruht und gestärkt ging es am nächsten Tag weiter nach Bad Windsheim, wo wir eine erste größere Rast in der
Brauerei Döbler einlegten. Leider war es bis Rothenburg noch ein ganz schönes Stück, sonst wären wir noch länger beim Döbler geblieben, denn das Bier ist eine echte Empfehlung. Also fuhren wir leicht beschwingt und schweren Herzens weiter in Richtung Rothenburg ob der Tauber, das wir am späten Nachmittag müde und glücklich erreichten. Nach einer erfrischenden Dusche, einem leckeren Abendmahl und gut gekühlten Getränken gingen wir auf Erkundungstour durch Rothenburg und verbrachten den Abend bei "sportlicher Betätigung" am Kicker
Unser nächstes Tagesziel hieß Sulzfeld am Main. Den Taubertalradweg entlang ging es bei leichtem Regen in stetigen Bergauf und -ab über Creglingen zum
Gaubahnradweg. Dieser Weg verläuft als Verbindung zwischen Tauber und Main auf einer aufgelassenen Bahntrasse. Interessant ist, dass noch viele alte Bahnanlagen zu sehen sind und man gut erahnen kann, wo mal ein Bahnhof war. Hat man den Scheitelpunkt hinter Baldersheim erreicht, geht es immer bergab bis nach Ochsenfurt. Da es von Ochsenfurt bis nach Sulzfeld nicht mehr weit war und die Mägen krachten, die Kehlen trocken waren, legten wir in der Fussgängerzone von
Ochsenfurt eine längere Pause ein. Am Nachmittag ging es dann weiter in den idyllischen Weinort
Sulzfeld am Main. Im Gasthof "
Zum Stern" konnten wir nach dem Abendessen unser müdes Haupt zur Ruhe legen.
Am vierten Tag unserer Tour begleiteten wir auf dem
Mainradweg den Main von Sulzfeld aus in Richtung
Grafenrheinfeld. In Sichtweite herrlicher Weinberge führte uns unsere Route durch idyllische - leider aber auch vom Tourismus überfüllte - Weinbauorte immer am langsam dahinfliessenden Main stromaufwärts vorbei an Volkach nach Grafenrheinfeld, wo wir in der "
Alten Amtsvogtei" im Biergarten den sonnigen Tag ausklingen ließen.
Unser letzter Tag der diesjährigen Tour wurde von vornherein von einem gewähltem Ziel geprägt: der Biergarten "
Zur Hölle" in
Schweinfurt war unser auserwähltes Ziel. Immerhin hat Roland von dem Biergarten schon geschwärmt, als unsere Toru noch in der groben Planungsphase lag. :)) Also legten wir uns kräftig ins Zeug, um endlich in "die Hölle" zu fahren. Pünktlich zur Öffnung trafen wir ein und waren damit die ersten Gäste.
Eigentlich wollten wir von Schweinfurt nach Bamberg radeln! Kräftiger Rückenwind hätte uns dabei unterstützt. Eigentlich ... hätte ... irgendwie kam es dann anders, denn keiner - bis auf Charly - hatte mehr Lust nach Bamberg per Rad zu fahren. So nahmen wir den Zug und fuhren faul und gemütlich nach Bamberg. Alle - bis auf Charly, der nicht aufgegeben hat und sich vom Wind nach Bamberg tragen ließ.
Beim
Mahr in Bamberg haben wir uns dann alle wieder getroffen und konnten unsere Tour gemütlich ausklingen lassen.